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molekulartherapie.de
Protestaktion
Der Kampf gegen Gipfel vermag ein Menschenherz auszufüllen.
- Albert Camus -
Mit RNA gegen degenerative und neurodegenerative Erkrankungen
Die moderne RNA‑Forschung hat in den letzten Jahrzehnten grundlegende Erkenntnisse hervorgebracht, die das Verständnis biologischer Regulation tiefgreifend verändert haben. Die Entdeckung nicht‑codierender RNA‑Moleküle und insbesondere der micro‑RNA zeigen, dass RNA zentrale Steuerungsfunktionen in Zellen übernehmen und an einer Vielzahl physiologischer Prozesse beteiligt sind.
Diese wissenschaftlichen Fortschritte eröffnen neue Perspektiven für die Untersuchung therapeutischer Ansätze, die RNA‑Moleküle nutzen. Vor diesem Hintergrund erhalten auch seit Jahrzehnten angewendete Verfahren der RNA‑Substitution eine neue wissenschaftliche Relevanz und verdienen eine systematische Erforschung.
Umso problematischer ist es, dass die parenterale Anwendung natürlicher RNA‑Moleküle in Deutschland seit 2021 untersagt ist. Die aktuelle Regulierung verhindert nicht nur die Anwendung, sondern blockiert auch Forschung, die angesichts der Fortschritte in der RNA‑Biologie dringend notwendig wäre.
Vor diesem Hintergrund erscheint es sinnvoll, auch traditionelle Verfahren der RNA‑Substitution wissenschaftlich neu zu bewerten.
Wir protestieren gegen die Einschränkung der parenteralen RNA-Substitution
Aufgrund einer Verordnung aus dem Jahr 2021 ist in Deutschland die parenterale Verabreichung natürlicher RNA‑Moleküle (i. m. oder i. v.) nicht mehr gestattet. Der Gesetzgeber hat eine Initiative, dessen ursprüngliches Ziel das Verbot der gefahrenbehafteten Frischzellentherapie war, aus unserer Sicht unzulässigerweise auch auf weitere therapeutische Verfahren ausgeweitet, die keinerlei Zusammenhang mit der Verabreichung von Frischzellen haben und die sichere RNA‑Substitution nicht von dem Verbot der parenteralen Verabreichung ausgenommen.
Uns sind keine wissenschaftlich belegten Gründe bekannt, die parenterale Behandlung mit RNA zu verbieten. Der Gesetzgeber hat möglicherweise gegen das Prinzip der Verhältnismäßigkeit verstoßen, indem er die Verabreichung unzulässigerweise einschränkte, obwohl sie nachweislich* von Beginn an sicher in der Anwendung war.
Wir protestieren gegen diese politische Entscheidung und verbinden unseren Protest mit einer weiteren Forderung, die über eine Wiederherstellung des bis zum Jahr 2021 in Deutschland geltenden Status Quo hinausgeht:
*) Die validierte Studie von R. H. Kimberlin, Scrapie And Related Diseases Advisory Service, Edinburgh, U. K., Edinburgh 1997, untersuchte die Sicherheit tierischer RNA‑Präparate und kam zu dem Ergebnis, dass deren Anwendung als unbedenklich einzustufen ist.
Protestschreiben einfach herunterladen
Anwendern (Therapeuten und Patienten) sowie sämtlichen interessierten Personen stellen wir ein Protestschreiben zum Herunterladen als Word- und Pdf-Datei zur Verfügung. Wir haben es Ihnen so einfach wie möglich gemacht: herunterladen, handschriftlich in Papierform oder elektronisch ausfüllen, unterschreiben und an eine der unten angegebenen Adressen per Post oder E-Mail schicken.
Die Protestschreiben werden gesammelt und im Rahmen der Protestinitiativen an zuständige Gesundheitspolitikerinnen und ‑politiker bzw. an Mitglieder zuständiger bundes- oder landespolitischer Gremien oder in den Parteien weitergeleitet. Auf diese Weise wird eine hohe Aufmerksamkeit erzielt und der ganze Protestprozess effektiv durchgeführt.
Die Schreiben werden ausschließlich für die Protestaktion verwendet und nicht an Dritte weitergegeben, außer an politische Gremien im Rahmen der Aktion.
Laden Sie hier Ihren Protestbrief herunter: Link Pdf-Dokument bzw. Link Word-Dokument.
Wir freuen uns über jedes einzelne Protestschreiben, denn es unterstreicht unser Anliegen, die FrizV in unserem Sinne zu korrigieren.
Machen Sie auch in Ihrem persönlichen Umfeld auf die Protestinitiative aufmerksam und motivieren Verwandte, Freunde und Kollegen für eine Teilnahme.
Bei Fragen zur Aktion nutzen Sie bitte die o. g. E‑Mail‑Adresse schurz@molekulartherapie.de, die Mobilnummer: 0171/742 61 58 oder die Kontaktbox. Wir bedanken uns herzlich bei Ihnen für Ihre Bereitschaft zur Teilnahme an der Aktion.
Per Post: Protestbrief ausdrucken, ausfüllen, unterschreiben und versenden
Bitte drucken Sie die Datei aus, versehen diese mit Ihrem Namen, ggf. Ihrer Berufsbezeichnung (Ärztin/Arzt oder Heilpraktiker/-in) und Anschrift. Beteiligen Sie sich als Patient am Protest, genügen Namen und Anschrift. Oben rechts finden Sie das dafür vorgesehene Feld. Anschließend bitte unten links auf dem Protestbrief unterschreiben und das aktuelle Datum hinzufügen.
Gerne können Sie den Text auch individuell bearbeiten, verwenden Sie in diesem Fall am besten die Word-Datei.
Eine zweite Seite (Anlage) ist für persönliche Ergänzungen gedacht. Die Nutzung dieser Anlage ist nicht zwingend für die Teilnahme. Sie haben auf der zweiten Seite die Möglichkeit, die Dringlichkeit durch allgemeine und unpersonalisierte Schilderungen Ihrer Therapieerfahrungen, von Erfolgen und/oder Expertise zu unterstreichen. Bitte auch hier Ihre persönlichen Angaben (Vorname, Name und Adresse) und Unterschrift nicht vergessen. Bitte die Anlage anschließend an Ihren Protestbrief heften.
Es ist für die Protestaktion hilfreich, wenn sich Patienten dem Anliegen anschließen. Daher bitten wir Sie als Therapeuten, auch Ihre Klienten für eine Teilnahme zu gewinnen. Bitte achten Sie darauf, dass Ihnen die Briefe mit Namen, Anschrift und Unterschrift ausgefüllt zurückgegeben werden. Natürlich bleibt es Ihnen überlassen, Ihre Patienten zum Mitmachen zu bewegen, es ist keine Voraussetzung für Ihre persönliche Teilnahme. Bei der Übergabe der Briefe an die politischen Gremien werden die Protestbriefe der Therapeuten von denen der Patienten getrennt, so dass der Rückschluss einer Verbindung Therapeut-Patient nicht möglich ist.
Schicken Sie die ausgefüllten und unterschriebenen Protestbriefe bitte an folgende Adresse:
Protestinitiative RNA-Substitution
c/o Hermann Schurz
Engeldamm 64
10179 Berlin
Alternativ Protestschreiben elektronisch versenden
Neben dem Briefpostversand steht Ihnen der Versand per E-Mail und eine Kontaktbox zur Verfügung. Für den Versand mit der Kontaktbox eignen sich allerdings nur Pdf- oder JPEG/JPG-Dateien.
Hinweis: Aus technischen Gründen gibt es derzeit keine Kontaktbox. Bitte senden Sie Anfragen und/oder Unterlagen ausschließlich an: schurz@molekulartherapie.de.
Wenn Sie den Protestbrief elektronisch nicht bearbeiten können, drucken Sie die Datei wie oben beschrieben aus und bearbeiten diese händisch (Adresse, Unterschrift, Anlage). Zum elektronischen Versand muss sie dann noch umgewandelt werden, zum Beispiel in eine Foto-Datei (JPEG/JPG) oder per Scan in ein Pdf.
Übersendung per E‑Mail
Bitte verwenden Sie nur Dateien im Pdf- oder JPEG/JPG-Format zum elektronischen Versand.
Per E‑Mail können Sie auch mehrere Dateien gleichzeitig versenden. Die Mailadresse lautet:
schurz@molekulartherapie.de.
Bitte vergessen Sie nicht, auch auf dem E-Mail-Anschreiben sicherheitshalber Ihren Namen und die vollständige Anschrift anzugeben.
Protestbriefe in der Übersicht
Hier finden Sie nochmals die Protestschreiben:
| Protestgruppe | Protestschreiben | Download |
|---|---|---|
| Ärzte, Heilpraktiker, Patienten, Sonstige | Als Word-Dokument | Link |
| Ärzte, Heilpraktiker, Patienten, Sonstige | Als Pdf-Dokument | Link |